Taschengeld

Richtlinien Taschengeld für Schülerinnen und Schüler
Taschengeld ist eine freiwillige, heute von den meisten Eltern befürwortete Leistung.
Nur wer Geld zur Verfügung hat, lernt damit umzugehen.
Die Höhe des Taschengeldes richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten der Familie.
Eltern und Kinder besprechen miteinander, wofür das Taschengeld eingesetzt wird.
Im vereinbarten Rahmen darf das Kind frei über diesen Betrag verfügen.
Budgetberatung Schweiz empfiehlt in der Unterstufe wöchentliche und ab Mittelstufe
monatliche Auszahlungen.
pro Woche
1. Schuljahr 1.--
2. Schuljahr 2.--
3. Schuljahr 3.--
4. Schuljahr 4.--
pro Monat
5. und 6. Schuljahr 25.-- bis 30.--
7. und 8. Schuljahr 30.-- bis 40.--
9. und 10. Schuljahr 40.-- bis 50.--
ab 11. Schuljahr 50.-- bis 80.--
Erweitertes Taschengeld
Ab Oberstufe kann schrittweise ein erweitertes Taschengeld vereinbart werden.
Diese Beträge richten sich nach dem effektiven Aufwand und dem finanziellen Rahmen
des Familienbudgets.
pro Monat
Taschengeld (siehe oben) 30.-- bis 80.--
Handy 10.-- bis 20.--
Kleider/Schuhe 70.-- bis 80.--
Coiffeur/Körperpflege 30.-- bis 40.--
Velo/Mofa 10.-- bis 30.--
Schulmaterial (ohne Lehrmittel und Exkursionen) 10.-- bis 20.--
nach Aufwand:
Auswärtige Verpflegung pro Tag bis Fr.10.--
Fahrkosten (Abonnemente)
Bücher/Exkursionen/Lager/Sport
ZGB Art. 323 (Auszug aus dem Zivilgesetzbuch)
1 Was das Kind durch eigene Arbeit erwirbt und was es von den Eltern aus seinem Vermögen zur
Ausübung eines Berufes oder eines eigenen Gewerbes herausbekommt, steht unter seiner Verwaltung
und Nutzung.
2 Lebt das Kind mit den Eltern in häuslicher Gemeinschaft, so können sie verlangen, dass es einen
angemessenen Beitrag an seinen Unterhalt leistet.